Irgendwie muss es uns im Blut liegen...






  ...warum sonst sind wir, kaum hatten wir uns kennengelernt, von Bootausstellung zu Bootsausstellung gezogen.
Am Anfang waren es einfach Träume: "Wie schön wär's doch, nur wir zwei auf einem Boot in den Sonnenuntergang zu segeln".

Doch irgendwann haben wir plötzlich realisiert, das wir uns wenn wir nur wollen diesen Traum erfüllen können. Das war 1973, wir waren gerade 24 bzw. 25 Jahre alt und beschlossen erst mal die Segelschule auf Elba zu besuchen. Gleichzeitig fingen wir an zu sparen und uns ernsthaft nach einem ersten Boot umzuschauen.









1975 kauften wir uns die SPUMANTE eine Sangria von Jeanneau. Mit ihr segelten wir 4 Jahre auf dem Zürichsee, machten unsere Hochsee-Segelscheine und charterten immer wieder Boote im Mittelmeer.

Der Wunsch nach einem eigenen Boot auf dem Meer wurde bald so stark, dass wir die SPUMANTE verkauften. Der Verkäufer unseres neuen Schiffes, einer Melody auch von Jeanneau, bot uns an das Schiff ein Jahr am Bodensee zu segeln. Er stellte uns für dieses Jahr den Hafenplatz zur Verfügung und organisierte (und bezahlte) auch eine Schiffstaufe! Das Jahr mit der SIESTA auf dem Bodensee hat uns sehr gut gefallen.

Im Herbst 1979 liessen wir wir das Boot ans Mittelmeer nach Port Camargue transportieren.
Damit wir zuhause am Zürichsee nicht so "bootlos" dastanden kaufte sich Brigita eine First 18 von Beneteau, die PASTIS.
Für den Eintrag ins Yachtregister des schweizerischen Seeschifffahrtsamts mussten wir den Namen der SIESTA ändern, weil schon ein Schiff mit diesem Namen registriert war.
Das war ein grosser Fehler! Denn wie man ja weiss bringt eine Namensänderung Unglück.
Das Schicksal fackelte auch nicht lange: Nach Ostern wurde das Boot gestohlen!
Das traf uns besonders hart! Wir hatten nämlich in diesem Sommer einen 3-monatigen Urlaub organisieren können.
Um den Urlaub zu retten erstanden wir, kaum hatten wir das Geld von der Versicherung erhalten, die "ALBATROS" eine Ocean 34 mit Kuttertakelung, gebaut in Taiwan.

In den drei Monaten lernten wir die Vor-, und Nachteile eines Langkielers kennen. Trotz allem haben wir uns damals aber entschlossen, die ALBATROS wieder zu verkaufen und vorläufig auf ein eigenes Boot am Meer zu verzichten.
So kehrten wir "reumütig" auf den Zürichsee zu unserer PASTIS zurück.
Bis eines Tages ein guter Freund sein Schiff, auf dem wir schon so oft mitgesegelt waren, verkaufen wollte.
Wir konnten gar nicht anders und so wechselte 1986 die "TROPPO TARDI", eine Granada 27 ihre Besitzer.

1998 haben wir auf Grund eines Inserates für einen Port à sec, also einen Trockenplatz für Yachten, die TROPPO TARDI in den Süden transportiert. Mit den Inseln vor Hyères - einem wahren Traumrevier für eine kleine Yacht in nur ca. 15 Seemeilen Entfernung - entpuppte sich der Standort in der Bucht von Toulon als Volltreffer.

Von 2005 bis 2015 waren wir mit TI PUNCH unterwegs.
Brigita die Admiralin Wolfgang der Skipper
Spumante Siesta Pastis Albatros Troppo Tardi